Studienfahrt der 10a
An open letter to Berlin
"Früh aufstehen!" hieß es am Montagmorgen des 24. Oktober für die
Schüler der Klasse 10a.
Um Punkt 5:00 Uhr füllten die noch etwas müden Schüler den Bus. Reiseziel:
Berlin.
In einer Rekordzeit von achteinhalb Stunden war unser Reiseziel erreicht
und die Schüler bereits sieben Stunden wach...
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Innenstadt, bei dem bereits erste U-Bahn
Erfahrungen gesammelt werden konnten,
ging es zurück zur Unterkunft. Schon bald wurde geschlafen. Was auch nötig
war, denn der nächste Tag sollte es in sich haben...
Dienstag, ein Tag ganz im Zeichen des so genannten "Frühaufstehers".
Der Besuch im Reichstag stand an.
Das vereinbarte Gespräch mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Gerd Müller
entfiel jedoch aufgrund der aktuellen Koalitionsverhandlungen.
Zum Abschluss wurde die gläserne Kuppel erklommen. Nach einer kurzen
Verschnaufpause ging es weiter zum Potsdamer Platz mit dem atemberaubendem
"Sony-Center". Am Nachmittag bekamen wir bei einer zweistündigen
Stadtrundfahrt mit dem Bus einen Eindruck von der Größe und Vielseitigkeit der ehemals geteilten Stadt.
Das "K L O" ist eine ganz "normale" Kneipe. Man(n)
sitzt eben nicht auf Stühlen, sondern auf Ideal-Standard-Becken.
“ Nach einem so aufregenden Tag war, bis auf ein paar "Abendaktive",
jeder froh in sein Bett fallen zu können.
Am Mittwoch stand vormittags das "Jüdische Museum" auf dem Programm.
Den Nachmittag hatten wir zur freienVerfügung,
um in Gruppen selber die Stadt zu erkunden. Der Tag wurde abgerundet durch ein
DFB-Pokalspiel im neuen Olympiastadion oder
einen Kinobesuch am Potsdamer Platz. Vor allem die Kinobesucher erfreuten
sich an den leckeren Süßwaren, die im Kinoverkauf angeboten wurden.
Ein noch erhaltener Teil der Berliner Mauer an der Bernauer Straße wurde am
Donnerstagmorgen besichtigt. Danach wurden wir von Herrn Briegel und Frau Maier,
den betreuenden Lehrkräften, ins Gefängnis abgeführt. Genauer gesagt in das
ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, wo erst ein Mittagessen und dann
eine interessante Führung eines ehemaligen Inhaftierten geboten wurden. Der
rustikale Mann hat einen nachdenklichen Einblick gegeben,
wie die politischen Verhältnisse in der DDR wohl funktioniert haben müssen.
Der Tag endete wahlweise mit einem Besuch des Musicals "Die drei
Musketiere" oder der "Blue Man Group".
"Früh
aufstehen!" hieß es auch am Freitag. Die Heimfahrt stand an...
Fazit: Eine wirklich
gelungene Studienfahrt, auf der ein toller Eindruck von Berlin entstanden ist.
Christian Specht