TEXTE
VERSTEHEN UND BEHALTEN
Hier ein paar Kniffe, mit deren Hilfe du dir Texte besser einprägen kannst.

1)
Sich einen groben Überblick verschaffen
Bei unbekannten Texten ist es sinnvoll, sich einen Überblick zu verschaffen. Dabei ist es wesentlich, zu klären, worum es im Text überhaupt geht.
à Eine erste Orientierung bietet die ______________________________.
à Auch ________________________ helfen. Schau sie dir genau an.
à Manchmal bieten __________________________ (besonders hervorgehobene Angaben unter der Überschrift) oder __________________________________________ (Informationen zum / über den Text) gute Hilfestellungen.
à Häufig sind einzelne _____________________________ fett gedruckt oder hervorgehoben.
2)
Den Text Abschnitt für Abschnitt durchlesen
à Lies den Text abschnittsweise durch und markiere unbekannte oder wichtige Begriffe.
(z.B. mit farbigen Leuchtstiften)
à Versuche nach dem Lesen des Abschnittes den Inhalt mit eigenen Worten wieder zu geben.
à Stelle dir dabei den Text bildlich vor.
3)
Fragen stellen
Nachdem du so den Text ganz gelesen hast, überlege, ob du alles verstanden hast.
à Stelle dir Fragen zum Text: W-Fragen (Wer? Was? Wo? Wann? Warum? Wie?)
à Versuche die Fragen zu beantworten, indem du den Text noch einmal liest.
4)
Das Wichtigste in eigenen Worten wiederholen
Wiederhole die wichtigsten Inhalte des Textes, indem du sie dir selbst oder jemandem anderen erzählst.
Du kannst auch einen Merkzettel verfassen („Hilfsgedächtnis“)
ER SOLL ENTHALTEN: die wichtigsten Informationen zum Text werden in Kürzestform aufgeschrieben.
1. Schritt:
- Notiere die wichtigsten Aussagen des Textes auf ein ordentliches Blatt
à Lege den Merkzettel in sauberer äußerer Form und gegliedert an
2. Schritt:
- Beim Lernen streichst du alle Wörter durch, auf die du verzichten kannst
à was übrig bleibt, schreibst du auf einen neuen Zettel (hilfreich sind auch Darstellungen in Form von Zeichnungen)
3. Schritt:
Wiederhole Schritt 2 und versuche so, noch mehr Informationen zu streichen.
è Durch das Anfertigen dieses Merkzettels bleiben die wichtigen Informationen von ganz alleine im Gedächtnis hängen.
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Versuche,
den unten stehenden Text mit Hilfe der Methode, die du gerade kennen gelernt
hast zu erarbeiten.
Ohne
Sonne kein Leben
Die Strahlen der Sonne erwärmen die Erde. Von den unvorstellbar großen Mengen an Energie, die die Sonne jeden Tag abstrahlt, erreichen nur etwa zwei Milliardstel die Erde. Dies ist jedoch die richtige Dosierung für ein Klima auf der Erde, bei dem Pflanzen, Tiere und Menschen existieren können.
Die Wärmemenge, die eine Fläche auf der Erde erhält, hängt davon ab, ob die Sonnenstrahlen steil oder flach auf der Erdoberfläche auftreffen. Je steiler die Sonnenstrahlen einfallen, desto mehr Wärme erhält ein Gebiet. Da sie in den Wintermonaten auf der Nordhalbkugel der Erde wesentlich flacher eintreffen als im Sommer, sind die Winter bei uns kühl bis kalt, die Sommer warm und heiß.
Die Begriffe „warm“ und „kalt“ sind jedoch ungenau. Sie hängen vom jeweiligen Empfinden ab. Gehst du im Sommer in einen Keller, hältst du ihn für kühl, betrittst du aber den gleichen Keller im Winter, wird er dir lau oder gar warm vorkommen. Deshalb können wir uns nicht nur auf unser Gefühl verlassen, wenn wir feststellen sollen, ob es warm oder kalt ist. Zuverlässige Angaben liefern uns nur Messungen der Lufttemperatur. Dies geschieht mit einem Thermometer („Wärmemessgerät“). Die Angabe erfolgt bei uns nach dem Erfinder der Skala in Grad Celsius (°C). Bei Temperaturen über 0°C spricht man von Plustemperaturen. Zeigt das Thermometer weniger als 0°C, liegen Minustemperaturen vor.