musisch: Wolfi-Gäng Link-Theater Schulband kl.Schulband Stomp Kunst-AG

Schultheater Wolfi-Gäng 2007

frühere Produktionen  -   2004  -   2005  -   2006  -   2007  -   2009  -   Produktion 2010



Die große Frage

nach einem Bilderbuch von
Wolf Erlbuch


für die Bühne bearbeitet von
Wolfgang B. Sutter

Bilder von der Premiere im Zeughaus

 

präsentiert von der

Wolfi-Gäng

(eine) Theatergruppe der Staatlichen Realschule Lindau

Die Mitwirkenden

 

Theresa Berschl               Klasse 7a

Marius Maurus                Klasse 7a

Martin Schmid                 Klasse 7a

Maximilian Fischer          Klasse 7b

Claudio Russo                 Klasse 7b

Marvin Steinegger            Klasse 6a

 

Licht:               Pascale von Maltitz   Klasse 8a

Ton:                 Florian Zwisler          Klasse 8a

 

Regieassistenz:       Nicole Sickinger, Stud.Ref.

Requisite, Maske, Beratung:     Sylvia Grossmann

 

Spielleitung:                     Wolfgang B. Sutter

 

Musik: Anna Marion Aunkofer,
Komposition, Leitung und Keyboard

Patrik Emser, 8b, Gitarre
Florian Speißer, 7b, Schlagzeug  

 

Unser Dank gilt auch

Frau Daniela Steinegger,

 die uns immer wieder mit der Herstellung von Requisiten unterstützte.

 

 

Aufführungstermine:

So., 29. April 2007, 20 Uhr im Zeughaus, Lindau (Premiere)

Mi., 09. Mai 2007   13 Uhr im ThREALter, RS Lindau (IMTA)

Do., 19. Juli 2007,   19 Uhr im Stadttheater Lindau
         (Musischer Abend mit Musik der Schulbands und Theater)

Fr.,  28. Sept. 2007, 20 Uhr im Club Vaudeville, Lindau, im Rahmen des Kulturzinnobers der Kreisjugendpflege

 

 

 

Zum Stück

 

Die Wolfi-Gäng hat seit ihrem Bestehen vor ca. 22 Jahren immer wieder versucht, das Genre zu ändern. Es wurden klassische Einakter gespielt, wie z.B. „Noch zehn Minuten bis Buffalo“ von Günter Grass oder Picknick im Felde“ von Fernando Arrabal, selbst verfasste Märchenpersiflagen, wie „Schneewittchen oder Wei(ß)ser geht’s nicht“. Endlich wandte sich die Gruppe auch den Klassikern zu und versuchte sich in schülernahen Versionen von Romeo und Julia von William Shakespeare oder „Faust, der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe. Zuletzt stand ein Opernlibretto auf dem Programm: „Der Troubadour“ von Giuseppe Verdi, der auch auf eine Ebene herabgezogen wurde, die von Schüler noch glaubhaft darstellbar ist.

Immer hing die Stückauswahl von verschiedenen Komponenten ab, eines aber blieb maßgebend: Wir wollten es uns nicht im Erfolg bequem machen. Dieses Verfahren birgt natürlich Risiken. Vielleicht kann man so nicht immer die Erwartungen der treuen Zuschauer erfüllen, aber wir glauben, unsere Stärke ist der stetige Wandel und unsere „Fans“ sind immer wieder aufs Neue neugierig, womit wir sie diesmal zu unterhalten versuchen.

Die Wolfi-Gäng musste zu Beginn dieses Schuljahres einen herben Aderlass verkraften. Nicht weniger als fünf größtenteils langjährige Kräfte entschieden sich in ihrem letzten Realschuljahr andere Schwerpunkte zu setzen und verließen die Gruppe. Zurück blieb ein kleines Häuflein von jungen und noch wenig erfahrenen Schauspielern, erfreulicherweise ergänzt durch zwei Novizen und eine Novizin. Zusammen mit den beiden Jungtechnikern bildete sich wieder eine leistungsbereite Truppe, mit der das Experiment „Die große Frage“ gewagt werden konnte.

Antworten, die wir nicht geben werden …

 

Sagt der Hund: „Ich glaube, man ist zum Bellen auf der Welt – und zeitweise, um den Mond anzuheulen.“

 

Sagt der Matrose: „Um die Meere zu befahren, bist du auf der Welt.

 

Sagt der Vater: „Weil Mama und ich uns lieb haben.“

 

Sagt der Blinde: „Du bist auf der Welt, um zu vertrauen.“

 

Sagt der Bäcker: „ Du bist da, um früh aufzustehen.“

 

Sagt die Schwester: „ Um dich selbst lieb zu haben.“

 

Sagt der Boxer: „Du bist da, um zu kämpfen.“

 

„Du bist da,

weil ich die lieb habe“, sagt die Mutter.

 

Produktionen der Wolfi-Gäng und ihrer Vorgänger

 

1975  B.Brecht Der Ja-Sager und der Nein-Sager mit einer 8.
          Klasse an der Georg Büchner-Realschule in München

1982  Vaclav Havel, Protest mit zwei Schülern der 10. Klasse

1983  Jacqueline Putput, frz. Märchen aus dem Lesebuch mit einer
          7. Klasse  an der  Staatliche Realschule Lindau

 

1985  Gründung der Theatergruppe

1986  Die Vertretungsstunde (selbstverfasst) anlässlich der 30-
          Jahrfeier der Staatlichen Realschule Lindau und „Ein
           missglücktes Weihnachtsspiel“

1987  Die Fliegen, Das Parkplatzproblem u.a. Sketche aus dem
          Schulalltag  (Eigenproduktion)

1988  Das Plakat, Grüne Bühne Nürnberg (Eigenproduktion)

         - Auf dem Weg nach Nürnberg entstand im Zug der Name
         „Wolfi-Gäng“ (Uli Seitz und Uli Kritzler)

1988 Weihnachtsrevue: Sketche über und zur Weihnachtszeit

1998 Rotkäppchen oder die Lösung (selbstverfasste
         Eigenproduktion)

1989 Arrabal, Picknick im Felde bei den Theatertagen der
         bayerischen Realschule in Erlangen

1990 Die Prüfung, aufgeführt in Aula und Treppenhaus der
         Realschule

1991 „Benzman“ zur Verabschiedung von Hans Gabriel
          (selbstverfasste Eigenproduktion)

1992  „Was ein Kind gesagt bekommt“ Eigenproduktion nach
          einem Gedicht von Bert Brecht,  Bayerische Theatertage in
          Eltmann

1993  Nacht über La Croix von Pierre Izambard

1994  Schneewittchen oder Weiser geht`s nicht, selbstverfasste
          
Eigenproduktion

1995 Cleopatra von August Kotzebue ( Bayerische Theatertage der
         Realschulen in Brannenburg, bayerischer Vertreter beim
          Theater der Länder in Hamburg, Aricca bei
         Rom mit einer Begegnung mit Luise Rinser, die unsere
         Aufführung besuchte)

1996 Noch zehn Minuten bis Buffalo von Günter Grass

1997 Veitel selbsverfasste Eigenproduktion nach ein Erzählung von
         Wolf-Dietrich Schnurre (Theatertage in Puchheim, Gastspiel
         an der Realschule in Füssen)

1998 Schön ist die Jugendzeit oder  Ein Tag im Leben eines
         Halbtagsbeschäftigten,
        
selbstverfasste Eigenproduktion

1999 Ka Ka Kaspar, selbstverfasste Eigenproduktion (Bayerische
         Theatertage der Realschulen in Friedberg, Gastspiel in
         Pomigliano d´-Arco, Neapel)

2000 Wie man dem Herrn Mockinpott das Leiden ausgetrieben
         hat von Peter Weiß (Bayerische Theatertage der Realschulen in Kemnath, Gastspiel bei den Bayerischen
         Theatertagen der Gymnasien in Uffenheim)

2001 Reisen – oder die umständlichste Arte ein Gedicht zu
         lernen
, selbstverfasste Eigenproduktion nach einem Gedicht
         von Gottfried Benn (2. Biennale des KUMI in Bamberg und
         Europäisches Schultheaterfestival in Poggibonsi/ Toskana

2002 Szenen aus Romeo und Julia anlässlich der Verabschiedung
         von Uli Bender

2003  Romeo und Julia nach Shakespeare, Bayerische Theatertage
          der Realschulen in Weissenburg

2004  Dornröschen, selbstverfasste Eigenproduktion

2005 Fäustchen ist ein Kind vom Faust (21. Theatertage der
         Realschulen in Feucht)

2006 Der Troubadour, Eigenproduktion nach der Oper von
          Giuseppe Verdi

2007 Die große Frage, Eigenproduktion nach einem Bilderbuch


Bilder von der Aufführung




weiter zu früheren Produktionen der Wolfi-Gäng und ihrer Vorgänger