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Schultheater Wolfi-Gäng 2010

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Der Sängerkrieg auf der Wartburg

Festspiel in einem Akt
von F.W. Bernstein

10. Mai 2010 - 15 Uhr: Premiere
bei der Eröffnung der 26. Theatertage der Realschulen in Lindau


Weitere Termine folgen!


Die Personen und ihre Darsteller,
also die
Teilnehmer des Sängerkrieges
und die, die für sie auf der Bühne stehen:

Neidhardt von Kreuzberg

Marcel Wolther (6c), Jonathan Mader (6a)
Oswin von Wolkenbruch
Tom Behrendt (6a), Leon Kellerhoff (6b)
Wolfram von Eschenbach
Florian Tarnowski (9b), Ramin Schröter (5a)
Tannhäuser
Claudio Russo (10a)
Hugo von Hofmannsthal
Virus Ehrle (7a), Cani Ugus (6c)
Graf Karl von Wartburg
Fabian Kuen (7a), Aaron Wantola (7a)
Zween Schiedsrichter
Christoph Kick (9c), Simon Fackelmayer (7c)

SpielleitungWolfgang B. Sutter
Kostüm und MaskeSilvia Grossmann



Zum Stück
Sollen wir oder sollen wir nicht? Die erfahrenen Ausrichter von Theatertagen raten dringend ab! Andererseits, auch früher schon zeigten Ausrichterschulen eine eigene Inszenierung anlässlich "ihrer" Theatertage.
Mitten in der Phase der Überlegungen fand die gedankenlos suchend blätternde Hand den Text: Der Sängerkrieg auf der Wartburg. Schon bei der ersten Lektüre war klar: Das ist er! Genau so ein Stück brauchen wir!
Sind nicht Theatertage oft als Wettbewerb missverstanden worden? Immer wieder die Frage an die vom Festival zurück kehrenden Gruppen: Und? Wievielter seid ihr geworden? Das Stück gibt die ultimative Antwort! F.W. Bernstein, ein satirisch geschulter und fantasievoll witziger Autor führt den Wettbewerb in der Kunst ad absurdum, ja vielleicht den Wettkampf an sich. Und das in einer Zeit, in der oft nur Hundertstel oder gar Tausendstel von Sekunden über Triumph oder Vergessenwerden entscheiden, in einer Zeit, in der die aberwitzigsten Wettkämpfe erdacht und medial zur Scheinbedeutung hoch gepeitscht werden!
Wir zeigen in unserer Interpretation, was F.W. Bernstein möglicherweise und wir sicher ausdrücken wollen: Wettkampf ist immer auch Theater, Theater ist Kunst, Kunst ist frei und kaum messbar, kommt aber von Können und wenn man künstlerisch etwas kann, dann kann es Kunst werden, darf aber auch Spaß machen, ja soll es sogar - wider den künstlerischen Ernst.


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